{"id":40,"date":"2022-11-13T16:56:16","date_gmt":"2022-11-13T15:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/guentherundwagner.de\/wagner\/?p=40"},"modified":"2025-02-21T08:26:22","modified_gmt":"2025-02-21T07:26:22","slug":"projekt-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guentherundwagner.de\/wagner\/bild\/projekt-1\/","title":{"rendered":"Kostproben"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-4-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h1>\n<h2>Kostproben, 2021\/22<\/h2>\n<\/h1>\n<div>\n<h5>Digitalfotografie, Inkjetprints, 48 x 32 cm<\/h5>\n<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-6-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>kostproben&#8211;6<\/h3>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-5-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>kostproben&#8211;5<\/h3>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-7-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben--scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-8-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wagner\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/10\/kostproben-3-scaled.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>kostproben&#8211;3<\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h1>\n<h3>Die K\u00fcche als Material und Ort der Kunst<\/h3>\n<\/h1>\n<div>\n<h5>Lisa Bei\u00dfwanger, 2022<\/h5>\n<\/div>\n<div>\n<p>Erst einmal orientieren. Eine Reihe querrechteckiger Bilder in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen. Alle in Farbe, aber nicht bunt. Offenbar eine zusammenh\u00e4ngende Serie. Medium? Fotografie. Sehr wahrscheinlich digitale Aufnahmen, Farbigkeit und K\u00f6rnung m\u00f6glicherweise nachbearbeitet. Vielleicht etwas ungew\u00f6hnlich f\u00fcr Fotografie: die Bilder sind unscharf. Bewegungsunsch\u00e4rfe evoziert Dynamik, ein Vibrieren oder Pulsieren. Neongelbe Streifenformationen durchkreuzen die Bilder. Vereinzelte Gegenst\u00e4nde sind erkennbar (in order of appearance): ein geh\u00e4kelter Topflappen, ein Spiegelei, ein mit Mehl best\u00e4ubter Teig, ein kariertes Sp\u00fcltuch, ein Schneebesen, eine Abtropfkelle, ein Kuchenst\u00fcck (K\u00e4sekuchen?), eine gut ausgestattete Messerleiste. Ergo: es handelt sich um eine Serie fotografischer K\u00fcchenszenen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Kunstgeschichte ist das In-Szene-Setzen der K\u00fcche \u2013 einschlie\u00dflich des dort zubereiteten Essens \u2013 ein traditionsreicher Topos. Man denke beispielsweise an niederl\u00e4ndische K\u00fcchenst\u00fccke und Mahlzeitstilleben des 16. und 17. Jahrhunderts und ihre \u00fcberbordende F\u00fclle an Obst, Gem\u00fcse, Fleisch und zubereiteten Speisen. Diese hyperrealistisch gemalten Szenen stellten den Wohlstand ihrer Auftraggeber*innen und die F\u00e4higkeiten ihrer Maler*innen zur Schau. Die vom 17. bis ins 19. Jahrhundert beliebte Genremalerei inszenierte die K\u00fcche indes als beschaulichen Ort und vermeintlich \u201anat\u00fcrliches\u2018 Habitat der M\u00e4gde und M\u00fctter, die sich der Familienversorgung widmeten. Im 20. Jahrhundert entstand im Kontext des Nouveaux R\u00e9alisme mit der Eat Art ein Kunstgenre, das reales Essen zum Material der Kunst erkl\u00e4rte, w\u00e4hrend die Pop Art mit Bildern des Nahrungsmittel\u00fcberflusses Kritik an der Konsumgesellschaft \u00fcbte. Auch jenseits der Hochkunst pr\u00e4gen K\u00fcche und Gekochtes die visuelle Kultur der Moderne. Hochglanz-Kataloge inszenieren die K\u00fcche als Lifestyle-Objekt w\u00e4hrend Food-Blogs, Instagram-Feeds und Kochb\u00fccher internationaler Kochstars die Lust am Genuss mit Bildern appetitlich angerichteten Essens zelebrieren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Bildern von J\u00f6rg Wagner. Auch hier handelt es sich um sorgf\u00e4ltig komponierte K\u00fcchen-Szenen. Allerdings stellen sie die K\u00fcche nicht in ihrer Gesamtheit zur Schau, sondern zeigen ausgew\u00e4hlte Details, die sich erst in der Serie zu einer Art K\u00fcchenassemblage zusammenf\u00fcgen. Auf Hochglanz polierte Speisen sucht man ebenso vergebens wie Personen bei der K\u00fcchenarbeit. Auf menschliches Handeln verweisen lediglich die gezeigten K\u00fcchenwerkzeuge. Im Vergleich zu den oben genannten Beispielen geht es weniger um das Zelebrieren von Genuss, das Kritisieren von \u00dcberfluss oder die K\u00fcche als Ort gesellschaftlicher Rollenzuweisungen. Verfremdungseffekte wie die Bewegungsunsch\u00e4rfe oder die abstrakten Streifenmuster halten die Bilder vielmehr in einem Schwebezustand und f\u00fchren zu einer latenten Desorientierung, zu der auch die starke Ausschnitthaftigkeit beitr\u00e4gt. Die aus der Bewegungsunsch\u00e4rfe resultierende Dynamik betont das Vergehen der Zeit und den Prozess. In Abwesenheit von Personen entfalten die Dinge ein Eigenleben: die Kelle schwingt, das Mehl staubt, das Spiegelei br\u00e4t, der Teig geht. Die Dynamik verweist aber auch zur\u00fcck auf den K\u00fcnstler und die Bewegung seiner Kamera, womit die Assoziation einer \u2013 wenn auch unsichtbaren \u2013 K\u00fcchenperformance geweckt wird. Der Akt des fotografischen In-Szene-Setzens ist ebenso wichtig wie die Motive selbst.<\/p>\n<p>Die Bilder lassen sich als Ergebnisse einer k\u00fcnstlerischen Befragung von Alltagsrealit\u00e4t lesen. Sie geben Einblicke in die Arbeitsprozesse des Kochens und Kunstmachens und sind zugleich deren Ergebnis. Dass K\u00fcchenarbeit und k\u00fcnstlerische Aktion dabei in eins fallen, ist kein Zufall. Wer das Werk von J\u00f6rg Wagner kennt, wei\u00df, dass er auch jenseits der Fotografie regelm\u00e4\u00dfig die Doppelrolle als Koch und K\u00fcnstler einnimmt und diese durch die Rolle des Gastgebers erweitert \u2013 oft gemeinsam mit seiner Partnerin Ingke G\u00fcnther. Da die vorliegenden Bilder in der privaten K\u00fcche des K\u00fcnstlers entstanden sind, spiegelt sich diese Gastgeberrolle auch hier. Anstatt G\u00e4ste einzuladen, nutzt J\u00f6rg Wagner die K\u00fcche als szenisch-fotografisches Experimentierfeld und markiert sie damit als Atelier und Aktionsraum. Jenseits von food porn und Lifestyle-Objekt zeigt er die K\u00fcche als dynamischen Ort der Entstehung und gibt damit Einblicke in das Epizentrum seiner k\u00fcnstlerischen Kreativit\u00e4t.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"default\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"image\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-4-scaled.jpg\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"\n\n<h2>Kostproben, 2021\\\/22<\\\/h2>\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<h5>Digitalfotografie, Inkjetprints, 48 x 32 cm<\\\/h5>\\n\n\n<p><\\\/p>\"}},{\"type\":\"gallery\",\"props\":{\"show_title\":false,\"show_meta\":true,\"show_content\":true,\"show_link\":true,\"show_hover_image\":true,\"grid_default\":\"1\",\"grid_medium\":\"2\",\"filter_style\":\"tab\",\"filter_all\":true,\"filter_position\":\"top\",\"filter_align\":\"left\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"overlay_mode\":\"cover\",\"overlay_hover\":true,\"overlay_style\":\"\",\"text_color\":\"light\",\"overlay_position\":\"center\",\"overlay_transition\":\"fade\",\"title_hover_style\":\"reset\",\"title_element\":\"h3\",\"meta_style\":\"meta\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"link_text\":\"\",\"link_style\":\"default\",\"text_align\":\"center\",\"margin\":\"default\",\"item_animation\":true,\"lightbox\":true,\"overlay_link\":true},\"children\":[{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"title\":\"kostproben--6\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-6-scaled.jpg\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"title\":\"kostproben--5\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-5-scaled.jpg\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-7-scaled.jpg\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben--scaled.jpg\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-8-scaled.jpg\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"title\":\"kostproben--3\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2022\\\/10\\\/kostproben-3-scaled.jpg\"}}]},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"\n\n<h3>Die K\\u00fcche als Material und Ort der Kunst<\\\/h3>\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<h5>Lisa Bei\\u00dfwanger, 2022<\\\/h5>\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Erst einmal orientieren. 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Ergo: es handelt sich um eine Serie fotografischer K\\u00fcchenszenen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Aus Sicht der Kunstgeschichte ist das In-Szene-Setzen der K\\u00fcche \\u2013 einschlie\\u00dflich des dort zubereiteten Essens \\u2013 ein traditionsreicher Topos. Man denke beispielsweise an niederl\\u00e4ndische K\\u00fcchenst\\u00fccke und Mahlzeitstilleben des 16. und 17. Jahrhunderts und ihre \\u00fcberbordende F\\u00fclle an Obst, Gem\\u00fcse, Fleisch und zubereiteten Speisen. Diese hyperrealistisch gemalten Szenen stellten den Wohlstand ihrer Auftraggeber*innen und die F\\u00e4higkeiten ihrer Maler*innen zur Schau. Die vom 17. bis ins 19. Jahrhundert beliebte Genremalerei inszenierte die K\\u00fcche indes als beschaulichen Ort und vermeintlich \\u201anat\\u00fcrliches\\u2018 Habitat der M\\u00e4gde und M\\u00fctter, die sich der Familienversorgung widmeten. Im 20. Jahrhundert entstand im Kontext des Nouveaux R\\u00e9alisme mit der Eat Art ein Kunstgenre, das reales Essen zum Material der Kunst erkl\\u00e4rte, w\\u00e4hrend die Pop Art mit Bildern des Nahrungsmittel\\u00fcberflusses Kritik an der Konsumgesellschaft \\u00fcbte. Auch jenseits der Hochkunst pr\\u00e4gen K\\u00fcche und Gekochtes die visuelle Kultur der Moderne. Hochglanz-Kataloge inszenieren die K\\u00fcche als Lifestyle-Objekt w\\u00e4hrend Food-Blogs, Instagram-Feeds und Kochb\\u00fccher internationaler Kochstars die Lust am Genuss mit Bildern appetitlich angerichteten Essens zelebrieren.<\\\/p>\\n\n\n<p>Zur\\u00fcck zu den Bildern von J\\u00f6rg Wagner. Auch hier handelt es sich um sorgf\\u00e4ltig komponierte K\\u00fcchen-Szenen. Allerdings stellen sie die K\\u00fcche nicht in ihrer Gesamtheit zur Schau, sondern zeigen ausgew\\u00e4hlte Details, die sich erst in der Serie zu einer Art K\\u00fcchenassemblage zusammenf\\u00fcgen. Auf Hochglanz polierte Speisen sucht man ebenso vergebens wie Personen bei der K\\u00fcchenarbeit. Auf menschliches Handeln verweisen lediglich die gezeigten K\\u00fcchenwerkzeuge. Im Vergleich zu den oben genannten Beispielen geht es weniger um das Zelebrieren von Genuss, das Kritisieren von \\u00dcberfluss oder die K\\u00fcche als Ort gesellschaftlicher Rollenzuweisungen. Verfremdungseffekte wie die Bewegungsunsch\\u00e4rfe oder die abstrakten Streifenmuster halten die Bilder vielmehr in einem Schwebezustand und f\\u00fchren zu einer latenten Desorientierung, zu der auch die starke Ausschnitthaftigkeit beitr\\u00e4gt. Die aus der Bewegungsunsch\\u00e4rfe resultierende Dynamik betont das Vergehen der Zeit und den Prozess. In Abwesenheit von Personen entfalten die Dinge ein Eigenleben: die Kelle schwingt, das Mehl staubt, das Spiegelei br\\u00e4t, der Teig geht. Die Dynamik verweist aber auch zur\\u00fcck auf den K\\u00fcnstler und die Bewegung seiner Kamera, womit die Assoziation einer \\u2013 wenn auch unsichtbaren \\u2013 K\\u00fcchenperformance geweckt wird. Der Akt des fotografischen In-Szene-Setzens ist ebenso wichtig wie die Motive selbst.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die Bilder lassen sich als Ergebnisse einer k\\u00fcnstlerischen Befragung von Alltagsrealit\\u00e4t lesen. Sie geben Einblicke in die Arbeitsprozesse des Kochens und Kunstmachens und sind zugleich deren Ergebnis. Dass K\\u00fcchenarbeit und k\\u00fcnstlerische Aktion dabei in eins fallen, ist kein Zufall. Wer das Werk von J\\u00f6rg Wagner kennt, wei\\u00df, dass er auch jenseits der Fotografie regelm\\u00e4\\u00dfig die Doppelrolle als Koch und K\\u00fcnstler einnimmt und diese durch die Rolle des Gastgebers erweitert \\u2013 oft gemeinsam mit seiner Partnerin Ingke G\\u00fcnther. Da die vorliegenden Bilder in der privaten K\\u00fcche des K\\u00fcnstlers entstanden sind, spiegelt sich diese Gastgeberrolle auch hier. Anstatt G\\u00e4ste einzuladen, nutzt J\\u00f6rg Wagner die K\\u00fcche als szenisch-fotografisches Experimentierfeld und markiert sie damit als Atelier und Aktionsraum. Jenseits von food porn und Lifestyle-Objekt zeigt er die K\\u00fcche als dynamischen Ort der Entstehung und gibt damit Einblicke in das Epizentrum seiner k\\u00fcnstlerischen Kreativit\\u00e4t.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"column\":\"1-2\"}}]}]}]}],\"version\":\"2.7.21\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kostproben, 2021\/22 Digitalfotografie, Inkjetprints, 48 x 32 cm kostproben&#8211;6 kostproben&#8211;5 kostproben&#8211;3 Die K\u00fcche als Material und Ort der Kunst Lisa Bei\u00dfwanger, 2022 Erst einmal orientieren. Eine Reihe querrechteckiger Bilder in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen. Alle in Farbe, aber nicht bunt. 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